2025 führte Konstanz als erste Stadt nach Tübingen eine kommunale Verpackungssteuer ein. Mithilfe dieser Maßnahmen sollten die Entsorgungskosten für Straßenabfall gerechter verteilt, Mehrwegangebote gesteigert und die Müllmengen im öffentlichen Raum verringert werden. Nun zieht die Stadt in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz Bilanz: Der Trend der ansteigenden Müllmengen konnte gebrochen werden. Im Vergleich zu den Jahren 2021-2024 fielen 2025 im Schnitt rund 22 Tonnen weniger Straßenabfall an - ein Rückgang von 4,5 %.
Da die besteuerten Einwegverpackungen sehr leicht sind, leitet die Stadt eine Reduktion des Verpackungsmülls von 30-50 % ab oder umgerechnet die Einsparung von etwa 1,4 Millionen Coffee-to-go-Bechern!

Neben der Müllreduktion ist durch die Einführung der Verpackungssteuer gleichzeitig das Mehrwegangebot gestiegen.

Die klare Lenkungswirkung in Konstanz zeigt: Kommunale Verpackungssteuern fördern Mehrweg und saubere, lebenswerte Innenstädte.